Estrich

Als Estrich ( lat.: astracum, Pflaster ) bezeichnet man den Aufbau des Fußbodens als Untergrund für Fußbodenbeläge wie Parkett, Fliesen,Teppichboden u.ä.

Die Definition für Estrich bedeutet folgendes: "Estrich ist ein auf einem festen Untergrund oder einer zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschicht hergestelltes Bauteil, welches mittelbar nutzfähig ist, oder mit einem Belag ggf. ‚Frisch-in-Frisch' versehen werden kann."

Hergestellt wird Estrich aus körnigen oder auch flüssigen Materialien, wie z. B. ein Fließestrich, die nach dem Aufbringen auf eine Unterkonstruktion geglättet werden müssen. In der Fachsprache spricht man von "abgezogen", "geglättet" oder "abgerieben". Nach diesem Abschritt benötigt der Estrich allerdings noch einige Zeit, bis er vollkommen ausgehärtet ist. Daher kann nicht sofort weitergearbeitet werden.

Der Estrich findet sich oberhalb der tragenden Geschossdecke bzw. der Bodenplatte und unterhalb des Bodenbelags.

Estriche werden nach ihren Bindemitteln unterschieden in

Neben der Aufgabe als "Füll- und Ausgleichsstoff" hat Estrich vor allem die Aufgabe, als Lastverteilungsschicht zu dienen, unter der sich Heizungen, Wärme- und Schalldämmungen befinden können. Estrich kann ebenso die direkte Nutzschicht sein. Es gibt zum einen Trockenestrich und als zweites auch den Nassestrich. Diese beiden verschiedenen Ausführungsarten haben folgende Vor- und Nachteile...

Nachteile von Trockenestrich

Vorteile von Trockenestrich

Analog kann man sagen, das sich die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten gegenseitig Ergänzen und es daher immer am sinnvollsten ist, am konkreten Objekt zu sehen, welche der jeweiligen Varianten genutzt wird.

 
 
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